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Schöner Wohnen

Kork-Fachhandel Neuffenstr. 124 73240 Wendlingen
Tel (07024)9671776 Mobil (0178)9322511 Fax (07024)9679348 Email: post@swkork.de

Verarbeitung Korkböden verlegen Einsatzbereiche Korkherstellung Verlegung Korkkleber Korksiegel Untergrund Verdichtung Pflege

Wo und wie verlegt man welchen Kork?

Auf alle tragfähigen Untergründe wie Zement-, Anhydrit- oder Gipsestriche sowie vorhandene Fliesenböden wird der Kork sinnvollerweise vollflächig verklebt, wobei zu beachten ist, daß jeder der oben aufgeführten Untergründe nach DIN vorher grundiert und vollflächig verspachtelt werden muß. Die gesamte Bodenhöhe beträgt dann 7 mm einschließlich 4 mm Kork. Bei dieser Verlegeart kann die ganze Wohnung bei gleichen Bodenhöhen durchgehend ohne Übergangsfugen verlegt werden. Selbstverständlich kann Kork auch auf Spanplatten verlegt werden. Hier entfällt bei neuen Spanplatten die Spachtelung und Grundierung.

Kork auf Estrich

Hier möchten wir nun auf ein immer kontrovers diskutiertes Thema eingehen. "Wann kann ich Kork auf meinem neuen Estrich verlegen?" Ein Zementestrich kann bei einer Restfeuchte von 2%, ein Anhydritestrich bei einer Restfeuchte von 0.5% belegt werden. Fakt ist hier: Diese Restfeuchte wird frühestens nach 7 Wochen erreicht, wobei man die Faustformel zugrunde legt, daß pro cm Estrichstärke 10 Tage Trocknung erforderlich sind. Die Praxis hat gezeigt, daß alle anderen Aussagen falsch sind. Im Zweifelsfall muß eine Feuchtigkeitsmessung vorgenommen werden.

Kork auf PVC

Auf vorhandenen PVC-Böden in Platten oder Bahnen darf Kork niemals verklebt werden,. Die Klebekraft auf dem nichtsuagender Untergrund reicht nicht aus. Eine Fugenbildung bis zu 2 mm innerhalb kurzer Zeit ist sonst vorprogrammiert

Schwimmende Verlegung

Bei nicht tragfähigen Untergründen, vor allem Riemenböden und nicht mehr spachtelfähigem Holzestrich kommt nur eine schwimmende Verlegung in Frage. Dieses Produkt wird auch "Korkparkett" genannt. Hier erhalten Sie den Korkboden bereits auf Nut- und Federplatten mit einem Gegenzug aus Kork. Die Gesamthöhe beträgt 10 mm. Es muß jedoch jeder Raum mit einer Trennschiene versehen werden. Die Türrahmen (Futter) müssen unten ebenfalls gekürzt werden, damit Sie die Korkpaneele darunter schieben können. Dieses ist unbedingt erforderlich, um die notwendige Dehnfuge zu erhalten.

Bei einer schwimmender Verlegung darf niemals eine Berührung der Paneele mit einem festen Gegenstand wie Türrahmen, Wand oder Heizrohren erfolgen. Diese müssen einen Abstand von 8-10 mm aufweisen.

Aus diesen Gründen ist eine schwimmende Verlegung in Fluren absolut nicht empfehlenswert, da Sie hier ein sehr geübter Heimwerker sein müssen und zudem das notwendige Spezialwerkzeug brauchen. Bei Türen mit Stahlzargen (Futter) ist eine DIN-gerechte Verlegung unmöglich. Durchgehende Verlegung über mehrere Zimmer ist nach DIN nicht möglich, da unbedingt Dehnfugen erforderlich sind.

Kork mit "Fliesenoptik": Design-Line

Möchten Sie gerne Fliesenoptik mit dem Komfort eines Korkbodens verbinden, steht Ihnen unsere Design-Line zur Verfügung. Durch anfasen der Korkkanten entsteht die Fliesenoptik. In diesem Programm stehen fast alle RAL-Farben sowie viele Fliesenformen zur Verfügung. Ihrem schöpferischen Gestaltungsdrang stehen somit alle Möglichkeiten offen.

Abschließend möchten wir Ihnen eine intensive Beratung in unserem Fachgeschäft anbieten, damit Sie keine unliebsamen Überraschungen erleben. Eine in fast 20-jähriger Praxis entstandenen Verlegeanleitung, welche alle Tricks und Kniffe enthält und allen DIN-Normen des aktuellen Standes entspricht, erhält jeder Kunde beim Kauf kostenlos!

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, rufen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten an: 07022/33655 oder mailen Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!